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GUSTOrazzo - der Genussjäger

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Die Küche als Mittelpunkt des Wohnens? Nie war das zutreffender als in diesen Tagen. Die Küche ist der (wiederentdeckte) Lebensraum für die ganze Familie und den Freundeskreis. Hier wird gekocht und gefeiert, gegessen und getrunken, gespült und geputzt, gestritten und gespielt, geliebt und gelacht! Auch 2021 wird vor allem zu Hause gekocht und gedämpft, gebraten und gebacken. Schnell und unkompliziert muss es sein, mit möglichst wenigen Zutaten, die dann aber taufrisch und vorzugsweise mit regionalem Absender in der Tellermitte landen. Aprops schnell und unkompliziert: Ohne die Hausgeräte, so clever & smart wie nie, geht da als Genuss-Verstärker wenig. GUSTOrazzo, das neue eMagazin von infoboard.de, hat sich auf die Spur des Genusses begeben. Die Premiere von GUSTOrazzo verspricht Genuss pur. Ob Kochen mit Kindern, kreative Alltagsrezepte, eine Blitz-Mayonnaise oder Fisch-Kreationen aus dem „Samoa Seepferdchen“ auf Sylt: Genießen Sie, entdecken Sie die Welt des Genusses.

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50 GUSTOrazzo Das Auge isst mit: Auch das Anrichten beherrscht Ümit perfekt. ren. Das gelingt vor allem dann, wenn man alles so zeigt, wie es auch ist. Bedeutet: Es sind bis heute nur Gerichte oder Menüs in den Videos zu sehen, die an dem Tag auch tatsächlich so gekocht und gegessen worden wären. Alles was zu künstlich wirkt, schreckt doch meist ab. Dazu wird alles nach Augenmaß, also ohne Rezept gekocht. Das ist nicht das Videokonzept, sondern wie ich persönlich auch in echt koche. So entstehen manche Gerichte in den Videos auch völlig spontan, selbst wenn Zutaten für ein anderes Gericht auf dem Tisch stehen. Es kommt also vieles aus einer Kombination aus Erfahrung, Flexibilität und dem Interesse für unterschiedliche Essenskulturen. Wie sieht denn Deine Küche aus? Und welche Küchenwerkzeuge sind Deine Favoriten? Es ist eigentlich nur eine ganz normale Küche und im Großen und Ganzen nichts Besonderes. Meine Favoriten sind aber Öfen aller Art. Sei es der Ofen in der Küche, der Outdoor-Ofen oder der Grill mit optionalem Pizzastein. Ich liebe es einfach damit zu arbeiten, vor allem, wenn etwas mit Teig gemacht wird. Der Geruch von frischem Brot ist unerreicht. Was darf in Deinem Kühlschrank nicht fehlen? Selbstgemachter Joghurt. Es gibt keinen Tag für mich ohne einen Topf mit frischem, selbstgemachten Joghurt. Das war bei meiner Mutter so und ist bei mir auch nicht anders. Gibt es ein Lieblingsrezept? Schwierig, sich hier für ein Gericht zu entscheiden, aber da wäre zum Beispiel „Manti“, kleine mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen in Joghurt mit Knoblauch und mit Paprika-Butter-Soße oben drauf. Alle Arten von Sarma oder Rouladen aus Weinblättern, Kohl, aber auch gefüllte Spitzpaprika und ähnliches. Wok-Nudeln mit Gemüse, alle möglichen Börek-Arten, Pizza und so viel mehr. Wie oft postest Du neue Gerichte? Im Serienformat einmal die Woche, jeden Sonntag. Wie kann ich mir so eine Produktion vorstellen? Ich kann nicht bis ins Detail gehen, da es sonst zu lang wird. Der Grund für das wöchentliche Format ist nicht nur, um eine Übersättigung bei den Zuschauern zu vermeiden, sondern weil die Produktion und der Schnitt immer aufwendiger werden. Für die meisten Videos brauchen wir rund 10 bis 15 Stunden mit Kochen und Schnitt, aber ich hatte auch Videos, die die 20 Stunden Marke überschritten haben. Natürlich handelt es sich um 60-sekündige Videos, aber es entsteht meistens bis zu 60 Minuten Videomaterial über mehrere Kameras, was auf 60 Sekunden gekürzt werden muss. Ich muss dann entscheiden, welche Szenen drin bleiben, welche Perspektiven am besten passen …

GUSTOrazzo 51 Hier finden Sie Ümit Memisoglu • umihito.de • instagram.com/umihito.vlog • tiktok.com/@umihito • pinterest.de/umihito/ • linkedin.com/in/umit-memisoglu/ Eine typische türkische Nachspeise sind mit Datteln gefüllten „Vogelnester“. Meist nutze ich die drei Sekunden Regel, wie das George Lucas mit Star Wars gemacht hat. Was mir innerhalb drei Sekunden Betrachtung intuitiv am besten gefällt, bleibt drin. Arbeitest Du alleine? Zu Beginn habe ich vieles alleine gemacht. Mittlerweile sind wir sein Team, was zum Teil auch aus Familienmitgliedern besteht. Alleine wäre das auf jeden Fall nicht so einfach. Auch beim Kochen ist es gut, ein zweites Paar Hände zu haben. Den Videoschnitt mache ich aber immer komplett selbst. Wer sich für das Kochen interessiert, schaut meist eher darauf, wie man von A nach B mit dem jeweiligen Produkt kommt. Dabei achte ich gezielt darauf, dass es etwas ist, was zu mir passt und was ich privat auch verwenden würde. Das führt witzigerweise sogar dazu, dass Leute gespannt auf die nächste Kooperation warten, weil sie sehen wollen, was ich als nächstes einbaue und was wir damit machen. So hatte das letzte Video mit einem Allesschneider insgesamt 8 Millionen Views. Nach Rezepten wird gerade bei neuen Zuschauern gefragt. Ich hatte auch schon Rezeptanfragen von deutschen Nationalspielern. Es gilt aber weiterhin, dass das Video das Rezept ist, weil nach Augenmaß gekocht wird. Das schließt natürlich nicht aus, dass es irgendwann ein Kochbuch geben könnte, sobald ich die Zeit habe, mich damit zu beschäftigen. Wie ist der Austausch mit Deinen Followern, gibt es zu Deinen Rezepten Nachfragen? Generell sehr positiv. Ich denke, die Zuschauer sind sehr offen für das, was ich mache, weil ich mit allem sehr transparent umgehe. Es geht nie um mich und selbst etwaige Werbekooperationen sind in den Content so authentisch eingebaut, dass die Videos und deren Qualität nicht darunter leiden. Das führt dazu, dass die Leute trotz des gesponserten Inhaltes die Videos schauen, da ich nicht versuche, den Leuten etwas zu verkaufen. Auf der kulinarischen Überholspur: Vlogger Ümit Memisoglu.