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GUSTOrazzo - der Genussjäger

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Die Küche als Mittelpunkt des Wohnens? Nie war das zutreffender als in diesen Tagen. Die Küche ist der (wiederentdeckte) Lebensraum für die ganze Familie und den Freundeskreis. Hier wird gekocht und gefeiert, gegessen und getrunken, gespült und geputzt, gestritten und gespielt, geliebt und gelacht! Auch 2021 wird vor allem zu Hause gekocht und gedämpft, gebraten und gebacken. Schnell und unkompliziert muss es sein, mit möglichst wenigen Zutaten, die dann aber taufrisch und vorzugsweise mit regionalem Absender in der Tellermitte landen. Aprops schnell und unkompliziert: Ohne die Hausgeräte, so clever & smart wie nie, geht da als Genuss-Verstärker wenig. GUSTOrazzo, das neue eMagazin von infoboard.de, hat sich auf die Spur des Genusses begeben. Die Premiere von GUSTOrazzo verspricht Genuss pur. Ob Kochen mit Kindern, kreative Alltagsrezepte, eine Blitz-Mayonnaise oder Fisch-Kreationen aus dem „Samoa Seepferdchen“ auf Sylt: Genießen Sie, entdecken Sie die Welt des Genusses.

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78 GUSTOrazzo zu 3 | Kräuter selbst ziehen, das ist ganz einfach – der Smart Garden macht es noch leichter. Foto: Emsa zu 4 | Wer nicht weiß, wie es geht – das Fermentieren, Brot backen und anderes mehr – der findet im Buch „Selbermachen“ viele tolle Tipps und Anleitungen. Foto: Dorling Kindersley 3 | Gourmet Gardening Wer etwas auf sich hält, der baut seine Kräuter, sein Obst und sein Gemüse selbst an. Stichwort Urban Gardening. Man braucht nicht viel Platz, damit das gelingt. Zumindest gilt das für Kräuter und Gemüse. Viele davon kann man auch auf dem Balkon oder dem Fensterbrett ziehen. Ein Thema, das durch die Pandemie noch einmal Schub bekommen hat. Statt Maske aufsetzen und im Einkaufsmarkt die Petersilie holen, greift man zur Küchenschere und schnippelt sie vom Kräuterbeet. Zum „do it yourself“ gehört auch, den Joghurt wieder selbst zuzubereiten, das Obst zu dörren oder Gemüse zu fermentieren. Was lange Zeit als spießig galt, ist heute wieder en vogue. 4 | Meet Food: Riechen, Schmecken, Erleben Woher mein Fleisch? Wo wird mein Gemüse angebaut? Wer backt mein Brot? Das wollen wir heute genauer denn je wissen. Der Ursprung der Lebensmittel beschäftigt uns: Wir wollen riechen, schmecken und erleben. zu 4 | Verpackungsmüll ade, frisch selber aufschneiden ist die Devise. Das geht prima – und als Zugabe enorm stylisch – mit dem brandneuen Feinschneider SKS 700 von Graef. Das kann man auf dem Wochenmarkt, beim Einkauf im Hofladen oder beim Metzger und im Feinkostladen. Viele Erzeuger suchen bewusst diesen Vermarktungsweg, weil sie so viel eher ihr Können demonstrieren und die Qualität ihrer Erzeugnisse veranschaulichen können. Einkaufen wird damit wieder zu einem sinnlichen Erlebnis, Verpackungsmüll spart es allemal. Man denke nur einmal daran, in wie viele Schichten Folie der Käseaufschnitt im Supermarkt eingeschweißt ist. Übrigens, viele Erzeuger bieten auch Workshops an, in denen man lernen kann, wie das Produkt entsteht. So weiß man es noch mehr zu schätzen.

GUSTOrazzo 79 „Wir werden tagein, tagaus mit immer neuen Ernährungsweisheiten behelligt – kein Wunder, dass wir gar nicht mehr groß hinhören. Auch ich verlasse mich auf keine so genannte ‚Autorität‘ mehr. Ich verlasse mich auf die Daten“, Wissenschaftsjournalist Bas Kast. Foto: Mike Meyer Küchengeräte – egal ob mit oder ohne Stecker – sind aktuell so gefragt wie nie zuvor. Foto: Kitchenaid 5 | Local Food In Kürze geht es wieder los: Erdbeeren auf dem Feld pflücken, den Spargel direkt vom Feld kaufen, wenn er frisch gestochen wurde. Regional einkaufen, wenn die Ware Saison hat, das ist ein starker Trend. Den auch immer mehr Märkte mit eigenen Angeboten aufgreifen – dann gibt es da die Kartoffeln vom Bauern, der namentlich genannt wird. Und an der Fleischtheke erfahren wir, von wem das Schwein stammt, dessen Schnitzel abends in der Pfanne brät. Eine Antwort auf die zunehmende Globalisierung unseres Lebensmittel-Angebots und die damit verbundene Anonymisierung. Auch soziale und qualitative Merkmale im Hinblick auf Vertrieb und Produktion spielen hier eine Rolle. Wer nach Erzeugern in seiner Region sucht: Im Internet gibt es zahlreiche Online-Plattformen für regionale Lebensmittel. Was uns indes am meisten freut: Der Spaß am Essen, die Freude am Genuss steht über alle Food-Trends hinweg im Mittelpunkt. Ein Trend, der nachhaltig ist und bleiben wird. „Der Ernährungskompass“ Vor drei Jahren erschien das Buch „Der Ernährungskompass. Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung“ (C. Bertelsmann Verlag) des Wissenschaftsjournalisten Bas Kast. Bis heute ein Bestseller! Als der Wissenschaftsjournalist Bas Kast, damals gerade 40-jährig, mit Schmerzen in der Brust zusammenbrach, stellte sich ihm eine existenzielle Frage: Hatte er mit Junkfood seine Gesundheit ruiniert? Er nahm sich vor, seine Ernährung radikal umzustellen, um sich selbst zu heilen. Doch was ist wirklich gesund? Eine mehrjährige Entdeckungsreise in die Alters- und Ernährungsforschung begann. Was essen besonders langlebige Völker? Wie nimmt man effizient ab? Lassen sich typische Altersleiden vermeiden? Kann man sich mit bestimmten Nahrungsmitteln „jung essen“? Aus Tausenden sich zum Teil widersprechenden Studien filtert Bas Kast die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über eine wirklich gesunde Ernährung heraus. Auf dem Weg dorthin entlarvt er zahlreiche Ernährungsmythen. Ein objektiver Blick auf die gesammelten Daten und Erkenntnisse der vergangenen Jahrzehnte offenbart: Vieles, was wir für gesunde Ernährung halten, kann unserem Körper erheblich schaden. Umgekehrt entpuppt sich so manches Lebensmittel mit schlechtem Ruf als äußerst heilsame Medizin. Bas Kasts Buch verschafft ein grundsätzliches Verständnis von unseren Lebensmitteln und Diäten. Es versetzt uns in die Lage, vermeintliche Zauberformeln und Hypes selbsternannter Diätgurus zu durchschauen und uns im Nahrungs-Informationsdschungel besser zurechtzufinden.