Aufrufe
vor 1 Jahr

Hausputz 4.0 - Alles über den modernen Hausputz!

  • Text
  • Fensterputz
  • Putzen
  • Staubsauger
  • Hausputz
  • Akkusauger
  • Schmutz
  • Saugroboter
  • Reinigung
  • Dyson
  • Staub
  • Fenster
Alles was Sie schon immer über den modernen Hausputz wissen wollten: So klappt's auch mit den Partner - der gemeinsame Hausputz, Akku ersetzt Kabel, Clever & smart - Sinn und Unsinn von Staubsauger-Robotern, Worauf Sie beim Staubsaugerkauf achten müssen, Fensterputzen wie die Profis - die neue Generation Fenstersauger, Kalorien bei Putzen wegputzen - der Fitness-Tipp, die neuen Generationen an Staubsaugern, Akkusaugern, Staubsauger-Roboter und Fensterreinigern, Staubsauger-Roboter als Einbrecherschreck u.a. .

40 HAUSPUTZ

40 HAUSPUTZ 4.0 Stromfresser sind in Rente Beutellos glücklich: Miele Staubsauger Blizzard CX1 Excellence EcoLine SKCF2. Es war eine wilde Zeit. Es ist noch nicht lange her, da gab es bei Staubsaugern ein richtiges Watt-Wettrüsten, ganz nach dem Motto „viel hilft viel“. Dabei hatte die Wattleistung für die tatsächliche Staubaufnahme nicht annähern die Bedeutung, die man den Konsumenten suggerierte. Tempi passati – denn seit dem 1. September 2017 gelten für neu in den Handel gebrachte Geräte schärfere EU-Grenzwerte. Betroffen sind Leistung, Stromverbrauch, Lautstärke, Staubemissionen, Staubaufnahmefähigkeit sowie die Lebensdauer. Darüber hinaus müssen alle neuen Geräte mit dem aktualisierten EU-Energielabel für Staubsauger versehen werden. Nicht davon betroffen sind die Trend-Kategorien der Akkusauger und Saugroboter. Die erste Stufe der EU-Verordnung für Staubsauger trat bereits im Jahr 2014 in Kraft. Ziel ist es, den Stromverbrauch europaweit zu reduzieren. Denn laut EU können jährlich rund 19 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom eingespart werden. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von mehr als fünf Millionen Dreipersonenhaushalten. Das sind die Grenzwerte, die seit dem 1. September 2017 für Staubsauger gelten: • Nennleistungsaufnahme: maximal 900 Watt • durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr: weniger als 43 kWh • durchschnittliche Maximallautstärke: 80 Dezibel • Staubaufnahme auf harten Böden: mindestens 98 % • Staubaufnahme auf Teppichen: mindestens 75 % • Staubemissionen: weniger als 1 % • Lebensdauer des Motors: mehr als 500 Stunden • Haltbarkeit des Schlauchs: min. 40.000 Schwenkungen unter Belastung Viele Verbraucher fürchteten anfangs durch die EU-Verordnung Nachteile, dass also die neuen Staubsauger zwar sparsamer aber weniger gut sind. Doch mittlerweile sagt das Gros der Befragten: Mit weniger Watt gelingt der Hausputz sogar noch effizienter und gründlicher. Wir antworten auf die wichtigsten Fragen:

HAUSPUTZ 4.0 41 Änderungen gibt es auch beim Energielabel für Staubsauger. Da der Stromverbrauch immer geringer wird, kommen die Energieezienzklassen A+, A++ und A+++ hinzu. Die Klassen E bis G entfallen. Die beste Energieezienzklasse ist somit A+++, die schlechteste ist D. Neben Angaben zum Energieverbrauch finden Verbraucher auf dem Energielabel Informationen zur Reinigungsleistung sowie zur Lautstärke des Geräts. Foto: www. co2online.de Wann brauche ich einen neuen Staubsauger? Solange er nicht kaputt ist, sorgt auch der alte Staubsauger für gute Dienste und darf weiter verwendet werden, selbst wenn auf dem gerät eine Leistung von 900 Watt oder mehr angegeben ist oder andere neue EU-Vorgaben nicht eingehalten werden. Und auch die Händler können (soweit vorhanden) ihre älteren Modelle aus dem Lager noch verkaufen. Muss ich länger saugen, weil mein Staubsauger weniger leistet? Nein. Hohe Wattzahlen garantieren noch lange keine hohe Saugleistung. Entscheidend für die Reinigungsleistung eines Staubsaugers ist nicht die Leistung des Motors. Wichtiger ist die Konstruktion des gesamten Geräts: von der Düse über die Führung des Luftstroms und die Filtertechnik bis hin zur Dichtigkeit des Gehäuses. Wird mein Boden trotzdem richtig sauber? Die Chancen dafür stehen bei neuen Geräten sogar noch besser als bisher. Denn neben den Vorgaben zur Staubsauger-Leistung durch die EU gibt es einige weitere, die vielen Verbrauchern bislang nicht bekannt sind. Neue Modelle müssen beispielsweise mehr Staub aufnehmen als bisher. Wann sollte ich dann einen neuen Staubsauger kaufen? Erst wenn der alte Staubsauger nicht mehr funktioniert lohnt sich die Anschaffung eines neuen Modells. Hier sind dann besonders die Staubsauger der höheren Energieeffizienzklassen zu empfehlen, also alle Staubsauger mit dem Energielabel A+, A++ und A+++. Was ist die Höchstgrenze für den Stromverbrauch? Für den Stromverbrauch gibt es gleich zwei neue Grenzwerte: Die maximale Nennleistungsaufnahme muss seit September 2017 unter 900 Watt liegen. Der maximale jährliche Verbrauch bei durchschnittlicher Nutzung ist ebenfalls begrenzt: 43 Kilowattstunden (kWh). Gilt die EU-Verordnung für alle Staubsauger? Nein, nicht alle Arten von Staubsaugern sind von der EU-Verordnung betroffen. Für folgende Gerätetypen gibt es keinerlei neue Vorgaben: akkubetriebene Staubsauger, Saugroboter, Nasssauger, Industriestaubsauger und Bohnermaschinen. Warum wurde die Regelung eingeführt? Ein geringerer Stromverbrauch ist das wichtigste Ziel der EU-Verordnung für Staubsauger. Bis 2020 könnten laut EU jährlich 19 Milliarden kWh eingespart werden. Aber das ist nicht das einzige Ziel. Die Staubsauger-Verordnung regelt zudem, wie gut ein neuer Staubsauger mindestens reinigen und wie lange wichtige Bauteile halten müssen. Es geht also nicht nur um effizientere Staubsauger, sondern auch um leistungsfähigere und langlebigere Geräte.

eMagazine infoboard.de

Kaffee+ Winter 2019/20 Kaffeemagazin
Kaffee+ 2019/01 Kaffeemagazin
Kaffee+ 2018/01 Kaffeemagazin
BBQ 4.0 Elektrisches Grillen
Hausputz 4.0 - Alles über den modernen Hausputz!
Saubere Luft - Unser wichtigstes Lebensmittel.
Kaffee+ 2017/01 Kaffeemagazin
Kaffee+ 2016/01 Kaffeemagazin
© 2019 www.infoboard.de