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Kaffee+ 2016/01 Kaffeemagazin

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Lifestyle eMagazin über Kaffe und alles was damit zu tun hat! Kaffee, Technik, Genuss, Rezepte, Wissen und Trends rund um die braune Bohne.

22 Kaee+ Technik

22 Kaee+ Technik Espresso aus dem Sauerland? Na klar! 1 1 | Den perfekten Espresso? Gibt es nicht. Dachten wir auch, bis uns Lukas Hense, Key Account Manager bei Graef, mit der „contessa“ und seinem Barista-Können vom Gegenteil überzeugte. Ein Morgen für die Ewigkeit. Lecce, die pulsierende Stadt im süditalienischen Apulien, erwacht. Eigentlich bin ich mit dem italienischen Institut für Außenhandel auf Weinreise unterwegs. Der Abend war lang und intensiv, der Schädel brummt. Einen Steinwurf vom Hotel entfernt, in der schnönen Espresso Bar an der Viale Alfieri Vittorio, stehen die alten Männer, ja, es waren nur Männer, in Dreierreihe vor dem Tresen. Das Objekt ihrer Begierde ist nicht die Dame, die mich nach meinem Kaffeewunsch fragt und Giulia heißt, es ist der chromblitzende Siebträger hinter ihr. Der Espresso ist so höllisch heiß und so sündhaft stark, das er sich für immer in meine DNA des guten Geschmacks verewigt hat. Bis mich Anfang Juni, gut zehn Jahre später, mein Schwager mit einem Espresso überraschte, der meinem Idealbild ziemlich nahe kam: wunderbare Crema, tiefgründiger, ungemein dichter Koffein-Nachschub. „Aus Italien?“, fragte ich und deutete auf die Maschine. „Nein, Arnsberg“, machte mich mein Gastgeber beinahe sprachlos. Zugegeben, das Sauerland stand bei uns bis jetzt für Talsperren und TV-Biere, Schützenfeste und Schneidwaren, Wintersport und Weihnachsbaumplantagen. Also eher eine Gegend für Kännchen-Kaffee denn Espresso und Latte Macchiato. Welch’ ein Irrtum!

Kaee+ 23 Italienisches Design, deutsche Technik Da musste ich hin. Denn das Arnsberger Familienunternehmen Graef hat den Siebträger zwar nicht neu erfunden, aber immerhin fast. Und das Schönste ist: Auch in der Königsdisziplin der Kaffeezubereitung gibt es von Graef Koffein-Genussverstärker für jeden Anlass und jeden Geldbeutel. Für Einsteiger - und für alle die, die sich nicht entscheiden können, ob Sie ganze Bohnen, Kapsel oder Pad bevorzugen und in die Kaffeemaschine packen - gibt es den Siebträger „pivalla“ für gut 300 Euro. Nicht schlecht, um sich später sprichwörtlich hochzutrinken. Denn für ambitionierte Kaffeefreaks und Home Baristi ist das Premiumgerät „contessa“ für knapp 1.800 € das Maß aller Dinge. „Kaffee ist mehr als ein Getränk, Kaffee ist eine Leidenschaft“, erzählt uns Johanna Graef, die aus der Familie kommt und für die Verkaufsleitung hierzulande zuständig ist. Seit sieben Jahren befasst man sich bei Graef mit Siebträgern, die sorgten mitunter auch für schlaflose Nächte. Denn wenn Kunden oder Händler bei Vorführungen nicht richtig tampern oder das Gerät nicht entlüften geht die Genussgleichung nicht auf und die Geräte stehen am nächsten Morgen wieder im Hof. 2 | Klassisches Siebträger-Design, durchdachte Technik: „contessa“ von Graef. 2

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