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Kaffee+ 2019/01 Kaffeemagazin

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Nehmen Sie sich eine Auszeit und tauchen Sie in die Welt unseres Kaffeemagazins Kaffee+ ein. Auf 70 Seiten inszenieren wir für alle Espresso-Liebhaber und Milchschaum-Schlürfer den Kult um die braunen Bohnen in seiner schönsten Form. Mit neuen Genuss-Verstärkern aus allen Kategorien (Vollautomaten und Siebträger, Kapsel- und Pad-Geräte sowie Filtermaschinen, die sich – mit Top-Technik wie Schwallbrühverfahren oder integrierter Mühle – weiterhin großer Beliebtheit erfreuen).

26 Kaee+ Kaee+ 27

26 Kaee+ Kaee+ 27 Gesundheit Anti-Aging mit Filterkaee? Auf jeden Fall gut für Herz und Leber! Es ist vielleicht das am meisten zitierte Sachbuch dieses Sommers, auf jeden Fall ein Bestseller und für uns längst eine Weichen stellende Lektüre geworden. Der „Ernährungskompass“ des Wisssenschaftsjournalisten Bas Kast räumt gründlich mit allen gängigen Diäten und Ernährungsmythen auf. Auch dem Thema Kaffee widmet Kas ein kurzes Kapitel. Sein Fazit: Kaffee senkt das Sterblichkeitsrisiko, ist gut für Herz und Leber, könnte sogar eine Anti-Aging-Wirkung auf unseren Körper entfalten. Das gilt vor allem für Filterkaffee. Lesen Sie hier mit freundlicher Genehmigung der C. Bertelsmann Verlages die entscheidenden Passagen. „Drei, vier, fünf Tassen Kaee täglich sind gut für Ihr Herz sowie auch den Rest Ihres Körpers, vor allem für die Leber“,sagt Bestseller-Autor Bas Kast. Foto: Mike Meyer Was für eine Ironie! Milch, viel gelobt, immer wieder empfohlen, ist streng genommen kein sonderlich empfehlenswertes Getränk für Erwachsene. Kaffee dagegen halten viele von uns nach wie vor für Gift (vor allem fürs Herz), obwohl Kaffee das Sterblichkeitsrisiko in Wirklichkeit senkt. Der Gipfel der Ironie ist vielleicht, dass Kaffee dies unter anderem bewerkstelligt, indem er vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Drei bis vier Tassen täglich Ja, Sie haben richtig gelesen: Drei, vier, fünf Tassen Kaffee täglich sind gut für Ihr Herz sowie auch den Rest Ihres Körpers, vor allem für die Leber. Darüber hinaus geht Kaffee mit einem gesenkten Risiko für diverse Formen von Krebs einher, nicht nur von Leber-, sondern auch von Brust- und Prostatakrebs. Kaffeekonsum verringert außerdem das Diabetes- sowie das Parkinson-Risiko um rund 30 Prozent. Wie Kaffee diese heilsamen Effekte genau hervorruft, ist nicht ganz klar, und das Rätsel wird sich aller Voraussicht nach so bald auch nicht lösen. Der Grund dafür ist, dass ein frisch gebrauter Kaffee sich aus buchstäblich Hunderten von Substanzen zusammensetzt. Überraschenderweise lässt sich die gesunde Wirkung wohl nicht oder nicht nur auf das Koffein zurückführen, da sich bei entkoffeiniertem Kaffee vergleichbare Befunde offenbart haben. Verjüngung der Zellen Interessant sind hier einige neue Entdeckungen: Kaffee – mit oder ohne Koffein – hemmt den „Bauleiter mTOR“ und aktiviert ein Selbstreinigungsprogramm unserer Zellen, was wiederum zu einer regelrechten Verjüngung der Zellen führt. Außerdem scheint moderater Kaffeekonsum die im Alter zunehmenden und schädlichen Entzündungsprozesse des Körpers in Schach zu halten. Auf diese Weise könnte Kaffee gleich über mehrere Wege eine Anti-Aging-Wirkung auf unseren Körper entfalten. Wenn Kaffee den Alterungsprozess als solchen günstig beeinflusst, wäre es natürlich nicht verwunderlich, dass er vor so vielen verschiedenen Altersleiden gleichzeitig schützt. Eine wichtige Einschränkung: Die genannten positiven gesundheitlichen Auswirkungen gelten in erster Linie für Filterkaffee. Auch dies hängt mit den im Kaffee enthaltenen bioaktiven Stoffen zusammen. Zu diesen Stoffen gehören zwei ölige, fettähnliche Substanzen namens Cafestol und Kahweol. Cafestol und Kahweol erhöhen sowohl das „böse“ LDL-Cholesterin als auch die Blutfette in Form von Triglyzeriden – beides Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Insofern ist nicht jeder Kaffee gut fürs Herz. Im feinen Papierfilter bleiben diese „Fettmoleküle“ weitgehend hängen, sodass Filterkaffee nur noch wenig Cafestol und Kahweol enthält. Vorsicht vor Kaffeesatz Anders verhält es sich beim türkisch-arabischen „Mokka“, bei dem man den Kaffeesatz mehrmals aufkocht und dann teils auch noch mittrinkt – hier ist der Gehalt an Cafestol und Kahweol hoch. In abgeschwächtem Maße gilt das auch für den Kaffee einer Kaffeepresse (auch „French Press“ oder „Cafetière“ genannt), bei der man den Kaffeesatz mit einem Stahlsieb nach unten drückt. Sogar ein kleiner Espresso enthält immer noch relativ viel Cafestol und Kahweol. In diesem Fall gibt es sogar konkrete Daten einer italienischen Studie, die ergab, dass mehr als zwei Tassen Espresso pro Tag (im Gegensatz zu Filterkaffee) mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie einen Herzinfarkt, einhergehen. Kurz, drei bis fünf Tassen Filterkaffee sind empfehlenswert. Für alle Espressoliebhaber gilt also: Eine bis maximal zwei Tassen Espresso sind okay. Von aufgekochten Kaffees mitsamt Kaffeesatz rate ich, jedenfalls was den regelmäßigen Konsum betrifft, ab. Schwangere sollten sich nicht nur bei Kaffee, sondern bei sämtlichen koffeinhaltigen Getränken zurückhalten, da Koffein leicht durch die Plazenta und somit in den Körper des ungeborenen Babys hineingelangt, was unter anderem ein niedrigeres Geburtsgewicht zur Folge haben kann (womöglich, aber das ist reine Spekulation, indem auch in diesem Fall „mTOR“ und damit entscheidende Wachstumsprozesse gehemmt werden). Als Faustregel für Schwangere gilt: Maximal eine kleine Tasse Kaffee täglich. Der Ernährungskompass Als der Wissenschaftsjournalist Bas Kast gerade 40-jährig mit Schmerzen in der Brust zusammenbrach, stellte sich ihm eine existenzielle Frage: Hatte er mit Junkfood seine Gesundheit ruiniert? Er nahm sich vor, seine Ernährung radikal umzustellen, um sich selbst zu heilen. Doch was ist wirklich gesund? Eine mehrjährige Entdeckungsreise in die aktuelle Alters- und Ernährungsforschung begann. Was essen besonders langlebige Völker? Wie nimmt man effizient ab? Lassen sich typische Altersleiden vermeiden? Kann man sich mit bestimmten Nahrungsmitteln „jung essen“? Aus Tausenden sich zum Teil widersprechenden Studien filtert Bas Kast die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse über eine wirklich gesunde Ernährung heraus. Kann man sich jung essen? Bas Kast: Der Ernährungskompass. Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung, C. Bertelsmann Verlag, 320 Seiten, 20,-€ Auf dem Weg dorthin entlarvt er zahlreiche Ernährungsmythen. Ein objektiver Blick auf die gesammelten Daten und Erkenntnisse der vergangenen Jahrzehnte offenbart: Vieles, was wir für gesunde Ernährung halten, kann unserem Körper erheblich schaden. Umgekehrt entpuppt sich so manches Lebensmittel mit schlechtem Ruf als äußerst heilsame Medizin. Bas Kasts Buch mit seiner wissenschaftlich erprobten Quintessenz eines gesundheitsfördernden Essens verschafft ein grundsätzliches Verständnis von unseren Lebensmitteln und Diäten. Es versetzt uns in die Lage, vermeintliche Zauberformeln und Hypes selbsternannter Diätgurus zu durchschauen und uns in dem gigantischen Nahrungs-Informationsdschungel besser zurechtzufinden. Dazu reichen zwölf klar verständliche Regeln und ein genereller roter Faden: Je stärker ein Lebensmittel verarbeitet wurde, desto schädlicher ist es für unseren Körper.

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