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Saubere Luft - Unser wichtigstes Lebensmittel.

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Was ist saubere Luft? Warum brauchen wir sie? Was macht diese ungesund? Und wie können wir unsere Luft die wir atmen verbessern? Diesen und andere Fragen gehen wir in SAUBERE LUFT nach!

10 SAUBERE LUFT Atmen

10 SAUBERE LUFT Atmen ist Leben – Leben ist Veränderung? Am gesündesten und saubersten ist die Luft zweifellos an der See und im Wald. Nun sind wir nicht alle Förster oder Strandwarte, sondern wir verbringen cà 90 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen, 60 Prozent davon in unserer eigenen Wohnung. Hier sind wir meist weit entfernt von einem ausgeglichenen Verhältnis positiver und negativer Ionen. Büroarbeit findet oft in Räumen statt, wo kein Fenster mehr zu öffnen geht und die Klimaanlage regiert. Um zur Arbeit oder nach Hause zu kommen, nutzen wir geschlossene Räume in Form von Auto, Bus und Bahn. Abends powern wir uns in stark frequentierten Fitness-Studios aus und nachts erholen wir uns in geschlossenen Räumen unserer Schlafzimmer, wo die Fester so dicht schließen, dass kein natürlicher Luftaustauch mehr stattfindet.

SAUBERE LUFT 11 Die ideale Zusammensetzung der Luft, wie sie auf Seite 6 beschrieben ist, ändert sich, sobald Menschen, Gegenstände und Pflanzen in Räumen zusammenkommen. Menschen verbrauchen Sauerstoff und geben als Abfallprodukt Kohlendioxid an die Innenluft ab. Der Sauerstoffgehalt im Raum nimmt weiter ab, wenn Kerzen brennen, geraucht wird oder im Homeoffice Drucker im Einsatz sind. Möbel, Teppiche, Farbanstriche und Tapetenkleber geben Stoffe an die Raumluft ab, die der Gesundheit schaden können. Haustiere verbrauchen Sauerstoff und bereichern die Luft mit Tierhaarpartikel. Luftfeuchtigkeit und Kohlendioxid-Gehalt bestimmen die Wohlfühlqualität Sinkt die Luftfeuchtigkeit dagegen während der Heizperiode zu stark ab – oft bis unter 25 Prozent -, wird die Luft trocken. Trockene Luft wirkt sich schädlich aus: • Es bildet sich mehr Staub, der von den Heizungen verwirbelt wird. • Durch die trockene Luft trocknen die Schleimhäute aus und werden zum Nährboden für Bakterien und Viren. • Trockene Schleimhäute und verstärkter Feinstaub fördern allergische Reaktionen. Ob wir uns in einem Raum wohlfühlen, hängt zum einen von der Luftfeuchtigkeit ab, das heißt, wie stark die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist. Wenn die Raumtemperatur steigt und mehr Menschen länger in einem Raum sind, steigt auch die Luftfeuchtigkeit an, denn wir alle geben Wärme und Feuchtigkeit ab. Dazu ein Vergleich: • Eine nicht aktive Person im Raum gibt 1 Liter Wasserdampf pro Tag an den Raum ab • Eine aktive Person im Raum gibt 2,5 Liter Wasserdampf pro Tag an den Raum ab. • Eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern gibt bis zu 10 Liter Wasserdampf täglich an den Raum ab. Das entspricht etwa einer gefüllten Badewanne pro Woche! Bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit steigt das Risiko für Schimmelpilzsporen an. Richtig behaglich empfinden wir den Raum, wenn die Temperatur um die 21 Grad und die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent liegt. Zum anderen hängt die Wohlfühlqualität von der Höhe des Kohlendioxid-Gehaltes ab. Kohlendioxid (CO 2 ) ist ein Abfallstoff, den wir ausatmen. • Ein zu hoher CO 2 -Gehalt in der Luft macht uns müde und unkonzentriert. • Steigt der CO 2 -Gehalt weiter, kann es zu Sehstörungen, Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen kommen. • Steigt er noch weiter, folgen Störungen im zentralen Nervensystem. • Im schlimmsten Fall können wir sogar sterben, weil unsere Zellen ersticken.

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